“Gib dem Menschen einen Hund
und seine Seele wird gesund.”

Hildegard von Bingen

 

 

„Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.“

Josh Billings

„Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was lieben und geliebt werden heißt.“

Arthur Schopenhauer

„In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.“

Friedericke Kempner

ADDICTED to my dog

Ohne meinen Hund könnte ich nicht leben. Ich brauche ihn als Kuscheltier, als eifrigen Zuhörer und er hilft mir auch dabei aktiv zu sein, da ich oft mit ihm spazieren gehe. Dusty erfüllt mich mit Freude wenn ich ihn sehe und jedes Mal, wenn er mit dem Schwänzchen wedelt und zu mir herkommt, weiß ich, dass ich einen besten Freund in ihm habe.

Mein Hund ist natürlich genau so abhängig von mir, wie ich von ihm. Denn ohne Futter oder Pflege, welches er von mir erhält, würde es ihm nicht gut gehen.

Mein Tagesablauf als Hundebesitzer

Mein täglicher Tagesablauf als Hundebesitzer beginnt damit, dass ich jeden Morgen vor 10 Uhr aufstehe um pünktlich mit meinem Liebling spazieren zu gehen. Unter der Woche, an Arbeitstagen, stehe ich extra eine Stunde früher auf um mit meinem Hund auf das Feld zu laufen, wenn das einmal nicht klappen sollte, übernimmt meine Mutter den Spaziergang. Morgens ist es wichtig eine große Runde zu drehen, damit er auch die Zeit danach, in der ich in der Hochschule bin, überbrücken kann. Er mag es, wenn ich ihm Dreckbrocken oder Stöckchen werfe, jedoch bringt er sie mir nie zurück. Das konnten wir ihm leider bis heute noch nicht beibringen. An einem Morgen mit schlechtem Wetter wird mein Hund immer dreckig, da er kreuz und quer durchs Feld rennt und alles mitnimmt, was er bekommen kann. Deswegen darf ich ihn dann auch erst einmal nach dem Gassi die Pfötchen waschen und den flauschigen Bauch. Das mag er leider überhaupt nicht, da das Wasser sehr kalt ist und er versucht immer die Pfoten wegzuziehen.

Fertig gewaschen kommt er dann in unser Haus, natürlich legt er sich dann freiwillig auf ein ausgebreitetes Hundehandtuch, welches ich eigens für ihn auf den Boden lege. Ich trockne ihn damit ab und rubbel sein weiches Fell, worauf er dann anfangen will zu spielen und sich das Handtuch schnappt. Zu einem normalen Tag mit meinem Hund gehört das natürlich dazu, dass ich mit ihm spiele und ziehe ebenfalls am Handtuch um es zu erobern. Man merkt, dass es meinem Liebling Spaß macht, denn er knurrt leicht und verspielt und wedelt freudig mit dem Schwänzchen. Seine nassen Pfötchen kratzen über den Fliesenboden und verlieren an Halt, wodurch ich ihn als Wischmopp durch das gesamte Haus ziehen kann.

Wenn er dann die Schnautze voll davon hat, dass er mir das Handtuch nicht abluchsen kann oder ich dies einfach frewillig überlasse, trottet er total siegessicher in sein Körbchen und beißt noch etwas darauf herum oder legt sein Köpfchen darauf und knuddelt sich hinein.

Danach brauch er natürlich etwas zu essen und deswegen nehme ich meinen Messbecher, den ich mit Trockenfutter ungefähr bis zur Hälfte fülle und kippe den Inhalt in seinen Napf. Dann hole ich frisches kühles Wasser und giese es sowohl etwas über das Futter als auch in den Wassernapf. Sobald er hört, dass es Essenszeit ist, läuft er schnell in Richtung Küche und schaut verstohlen um die Ecke. Er beginnt erst zu essen, wenn man ihn nicht dabei stört. Nachdem er fast alles mit einem Haps verschlungen hat trottet er an seinen Lieblingsplatz direkt am Fenster, von dem aus er die ganze straße beobachten kann und fängt an vor sich hin zu dösen.

Jetzt ist es endlich an der Zeit mich für die Schule fertig zu machen, mein Hund hört sehr genau zu, was ich dort oben mache und wann ich wieder zu ihm nach unten komme. Das kleinste Geräusch, wenn ich meinen Fuß auf die Treppenstufe setze, lässt ihn aufwachen und an die Treppe laufen. Da mein Hund leider Angst vor offenen Treppen hat, wartet er unten auf mich. Während ich mich auf den Weg zum Schuhschrank mache, folgt er mir auf leisen Pfoten und setzt sich vor die Eingangstüre auf den Schuhabtreter. Ich stelle meine Schuhe neben ihn, er begutachtet sie und klaut einen davon um ihn in sein Bettchen zu schleppen und dort kräftig einzusabbern. Sein Gesichtsausdruck, wenn ich mir den Schuh zurück hole ist zu komisch.

 

Letztendlich konnte ich mir nun meine Schuhe erfolgreich anziehen, meine Jacke auch und spiele mit dem Schlüssel in der Hand. Natürlich möchte ich mich bei meinem Dusty verabschieden. Ich knuddele seinen Kopf und schließe die Türe hinter mir. Sofort geht er wieder auf Position auf sein Überwachungsplätzchen und schaut mir nach, wird aber sofort von unserer Nachbarskatze abgelenkt, welche auf der anderen Seite der Straße im Gras sitzt.

Wenn ich über die Mittagszeit in der Hochschule bin, übernimmt meine Schwester für mich den Spaziergang. Dieser läuft aber im Normalfall genauso ab, wie auch morgens bei mir.

Im späteren Verlauf des Tages komme ich dann nach Hause, von seinem Platz aus kann mich Dusty schon sehen und wartet schwänzchenwedelnd hinter der Türe auf mich. Je nachdem wie er an den Tagen gelaunt ist, bellt er vor Freude laut los und begrüßt mich mit einem zerkauten Kuscheltier oder einem geklauten Schuh. Natürlich streichle ich ihn und kraule seinen Kopf und Bauch, denn das mag er sehr gerne. Da er das Gefühl hat, dass ich ihm sein Kuscheltier streitig machen will, schnappt er es sich schnell und verschwindet in seinem Körbchen, schwänzchenwedelnd, wenn ich auf ihn zukomme oder ihn anschaue.

Abends schläft er recht schnell ein. Mit seinem Kuscheltier schmusend liegt er in seinem Körbchen und schnarcht vor sich hin. Im Schlaf wälzt er sich gerne und manchmal träumt er und fängt an zu zucken. Das find ich dann immer besonders süß.

Stunden Gassi- Zeit

Stunden Schmuse- und Pflege- Zeit

Mal am Tag Essens- Zeit

Mal am Tag Leckerlie- Zeit

„Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben.

Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch,

wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch

immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an.

Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.

Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich

sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen.

Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.

Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines

Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt

werden möchte. Er tut es einfach.

Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“

Picasso